Wie wählen wir 2013?

Veröffentlichte und unveröffentlichte Beiträge zur Reform des Wahlrechts in Bund und Land

Wie-Waehlen-wir-2013Herausgeber: Manfred C. Hettlage
ISBN: 978-3-643-11585-0
©2012 Lit-Verlag Dr. W. Hopf, Berlin

Das Verfassungsgericht in Karlsruhe musste sich mit den Überhangmandaten auseinandersetzen, weil SPD und Grüne mit einer Normenkontrollklage gegen das 19. Wahlrechts-Änderungsgesetz Front gemacht hatten. In Deutschland gilt die sog. „personalisierte Verhältniswahl“: Mit der Erststimme werden die Personen, mit der Zweitstimme die Zahl der auf die einzelnen Parteien entfallenden Sitze ermittelt. Weiterlesen

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Mehrheit entscheidet

Ohne Urabstimmung kein Streik

Mehrheit-entscheidetHerausgeber:
Dr. Manfred Hettlage, München
Prof. Dr. Dr. Robert Hettlage, Basel
ISBN: 978-3-938706-04-6
©2008 WELTBUCH®VERLAG Ltd.& Co.KG, Dresden

Streiks gegen den Willen der Mehrheit, das kann es in einer Demokratie nicht geben. Mehrheit entscheidet. So will es das Demokratiegebot des Art. 20 Abs. 2 Grundgesetz. Ohne gültige Urabstimmung also kein Streik. Weiterlesen

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DGB in der Sackgasse

Macht und Machtmissbrauch einer Richtungsgewerkschaft

DGB-in-der-SackgasseHerausgeber: Manfred C. Hettlage
ISBN: 3-7892-8116-6
©2003 Olzog Verlag GmbH, München

Wurden SPD und DGB von einem der früheren DGB-Vorsitzenden noch als „Kinder der gleichen Mutter“ bezeichnet, ist der traditionelle Schulterschluss zwischen den Genossen und den Kollegen nun auf der Strecke geblieben. Man ist in eine Sackgasse geraten, aus der man nur durch eine Kehrtwende wieder herauskommen kann.
Ein dramatischer Mitgliederschwund ist nur schwer zu verschmerzen. Weiterlesen

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Schlichten statt streiken

Das Schweizerische Friedensabkommen als Modell für Deutschland?

Schlichten-statt-streikenHerausgeber: Manfred Hettlage, Robert Hettlage
ISBN: 3-87959-539-9 Pb.
©1997 Bonn Aktuell im Verlag moderne industrie AG, München und Landsberg am Lech

„Schlichten statt streiken“ stellt in übersichtlicher Form das erstmals 1937 zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in der Schweiz abgeschlossene so genannte Friedensabkommen vor. Es ist seit mehr als 70 Jahren gültig, sorgt für einen fairen Interessenausgleich zwischen den betroffenen Sozialpartnern und Weiterlesen

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Volkssouveränität

Ausgleichsmandate sind grob verfassungswidrig

Ausgleichsmandate sind grob verfassungswidrig. Der Deutsche Bundestag hat am 14. Dezember 2012 in 1. Lesung das 22. Wahlrechts-Änderungsgesetz beraten. Mit Ausnahme der Linken sind sich alle Fraktionen darüber einig: Sämtliche Überhangmandate sollen durch Ausgleichsmandate neutralisiert werden.  (Vollausgleich) Doch das kann nicht gelingen: Volksvertreter werden vom Volk gewählt. Bei Ausgleichsmandaten ist das nicht der Fall. Ihre Träger werden erst nach der Wahl obrigkeitlich in das Mandat eingesetzt. Und das verstößt gegen die Grundlagen der Demokratie. Weiterlesen

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Zur Landtagswahl in Niedersachsen

Zwei Stimmen sind zwei Wahlen, man braucht aber nur eine

Das duale Wahlsystem legt die Regierung fast immer in die Hand von Koalitionen. Weil sie erst nach der Wahl entstehen, sind sie der unmittelbaren Entscheidung des Wählers entzogen. Das ist der große „Pferdefuß“ der Verhältniswahl, der sich auch bei der Wahl in Niedersachsen nicht übersehen lässt: Obwohl sie die stärkste politische Kraft im Lande ist, geht die Wahl für die CDU dort wahrscheinlich verloren. Denn sie hat keinen Koalitionspartner mehr. Nur unter der Voraussetzung, dass die CDU mehr als 40 und die FDP mehr als 7 Prozent der Zweitstimmen „holt“, ist eine bürgerliche Koalition in Reichweite. Das ist aber bei der Landtagswahl am 20.1.2013 in Niedersachsen nicht in Sicht. Weiterlesen

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Verfassungswidriges Wahlrecht?

Der Deutsche Bundestag wird erneut ein verfassungswidriges Wahlrecht „liefern“

Das Gericht in Karlsruhe hat das 19. Wahlrechts-Änderungsgesetz verworfen, und das war schon das zweite Urteil in der gleichen Sache. (1) „Das zweite ‚Wehe‘ ist vorüber. Siehe das dritte ‚Wehe‘ kommt schnell“, heißt es in der Geheimen Offenbarung des Johannes (13, 14). Es kommt schnell,  wenn …- ja wenn die Abgeordneten des Deutschen Bundestages es noch einmal darauf anlegen, ein verfassungswidriges Wahlgesetz zu beschließen. Weiterlesen

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Auszug aus: Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen

Schlechtes Gesetz verdrängt das gute: Die Deregulierungsorgie auf den Finanzmärkten

Schlechtes Gesetz verdrängt das gute. Das war schon immer so und gilt nicht nur für das Geld. Nur selten kommt es umgekehrt und das Gute verdrängt das Schlechte. Nach einiger Zeit erinnert sich niemand mehr daran, warum die Gesetze eigentlich gemacht worden sind. Vor der Krise auf den Finanzmärkten kam es zu einer wahren Deregulierungsorgie. Alle Gesetze wurden abgeschafft, die dem „big business“ im Wege standen. Weiterlesen

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Auschnitt aus der Zeitschrift für Rechtspolitik

Urteil gebeugt: Zur Wahlwiederholung in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein hat man den Vogel abgeschossen. Dort hatten ursprünglich 69 Abgeordnete im Landtag Sitz und Stimme. Tatsächlich war das Parlament mit 95 Volksvertretern total überfüllt. Bis zur Wahl am 6. Mai 2012 gab es dort 26 Abgeordnete mehr als der Landtag Sitze hat. Und das sind 37,4 Prozent! Die überzähligen Abgeordneten gammeln aber nicht etwa im Parlament herum, wo sie in der Tat nichts zu suchen haben, sondern stimmen bei allen politischen Entscheidungen mit. Das Verfassungsgericht des Landes hatte verlangt, den hanebüchenen Misstand endlich abzustellen und ein Wahlrecht zuschaffen, in dem die 69 Sitze im Parlament mit 69 Volksvertretern besetzt werden, keiner mehr und keiner weniger! Weiterlesen

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Erst- und Zweitstimme

PRESSEMITTEILUNG

Scharfe Kritik am geltenden Wahlrecht

Mit beißendem Spott kritisiert Manfred C. Hettlage das Wahlrecht in Deutschland. Die Doppelwahl aus Erst- und Zweitstimme – die sog. „personalisierte“ Verhältniswahl – wie sie im Bund und vielen Ländern zum Einsatz kommt – bezeichnete er als „mops-gedackelten Windhund“. Hier werde zusammengeführt, was nicht zusammengehört. Weiterlesen

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